Immobilienbranche und Technik – jetzt als Team gefordert
Energieeffiziente Immobilien werden bis 2020 die Norm
Nicht zuletzt die neuen und die demnächst gültigen Vorgaben der Umweltpolitik setzen Immobilienunternehmen und Projektentwickler unter Zugzwang. Ihr Erfolg hängt in Zukunft verstärkt von einer innovativen Energie- und Klimatechnik ab.
In schnellen Schritten setzt die Umweltpolitik neue Massstäbe für umweltfreundliches Bauen und Sanieren. War in Deutschland der Energieausweis bisher nur für Wohngebäude massgeblich, so ist er seit dem 1.7.2009 auch für gewerbliche Immobilien Pflicht. In der EnEV 2009 ist die Obergrenze für den zulässigen Jahres-Primärenergiebedarf einer Immobilie noch einmal um fast 30% gesenkt – parallel ist der erforderliche Wärmeschutz von Gebäudehüllen um ca. 15% gestiegen. Eine Herausforderung für die moderne Klima- und Energietechnik.
Zusätzlich tritt 2010 eine neue Gebäudeeffizienz-Richtlinie der EU in Kraft, nach der alle Neubauten ab 2020 höchsten Energieeffizienzstandards entsprechen und Heiz- und Kühlbedarf zu wesentlichen Teilen durch erneuerbare Energien gedeckt werden müssen. Zudem muss in gewerblichen Immobilienanzeigen künftig mittels einer Energiekennzahl über die Energieeffizienz von Gebäuden informiert werden.
Die Immobilien- und Baubranche stellt sich den neuen Massstäben – und mit ihnen die Haus- und Gebäudetechnik mit rasanten und wegweisenden Produktenwicklungen.
Innovative Energiesparmaßnahmen im Bürogebäude
- Optimale Isolation der Gebäudehülle
- Einsatz von Wärmeschutzverglasung
- Reduzierung von Kunstlicht durch tageslichtlenkende Systeme
- Wärmerückgewinnung innerer Wärmequellen
- Blockheizkraftwerke für Kraft-Wärme-Kopplung
- Energiemanagement mittels Gebäudeleittechnik
- Stromsparende Bürogeräte
- Klimatisierung mit optimierter Mess-, Steuer- und Regelungstechnik
- Wassersparende Sanitärtechnik
- Regenwassernutzung








