Die Ära der intelligenten Energiesysteme bricht an
Unternehmen haben ihr Strom-Management in Zukunft stärker in der Hand
Viele Gebäude verbrauchen eine Unmenge an Energie, noch bevor die ersten Mitarbeiter kommen. Dabei gibt es zum Sparen viele Stellschrauben, an denen man drehen kann: Green IT, Lichtmanagement, intelligente Gebäudesystemtechnik. Und auch die bahnbrechenden Entwicklungen in der Energiewirtschaft öffnen Türen zu enormen Stromsparchancen.
Der „Energiesparmodus“ ist allgegenwärtig: In Aufzugstechniken mit Energieeinspeisung, energieeffizienten Bürogeräten und einer Beleuchtung, die wie von Zauberhand nur so viel Kunstlicht erzeugt, wie gerade gebraucht wird. Schon mit einfachen Maßnahmen kann man in Bürogebäuden Kosten sparen.
BUS-Systeme: einfach effizienter
Wer aber ein wirklich effizientes Energiemanagement betreiben möchte, kommt heute um eine intelligente Gebäudesystemtechnik nicht mehr herum. Indem die Beleuchtung, die Heizung und das Klima mittels Sensoren und Aktoren in einem vernetzten System betrieben werden, können viele Energiesparpotenziale erst erschlossen werden.
Vom Consumer zum „Prosumer“
Und das ist erst der Anfang. Im Zuge der Erneuerung des Strommarkts werden Consumer zu Prosumern, die sich vom öffentlichen Stromnetz abkoppeln. Auch Unternehmen werden zunehmend Photovoltaikanlagen, Blockheizkraftwerke und Wärmepumpen installieren, mit denen sie ihren eigenen Strom produzieren können. Mit „Smart Grids“ – intelligenten Stromnetzen – wird in den nächsten Jahren eine Art Internet der Energie entstehen, über das Millionen Kleinstkraftwerke und Endgeräte miteinander kommunizieren können und die Nutzung erneuerbarer Energien vereinfacht wird.
Der gemeinsame Nenner der neuen Technologien zum Energiemanagement: Mit ihnen wird Stromsparen einfacher und weitaus effizienter – Klimaschutz, der sich auszahlt.


