Spartechnik in Bürotoiletten und WC

Seit 1988 ist der Trinkwasserpreis um 350% gestiegen – Zeit zu handeln

Wasser und Energie zur Erwärmung des Wassers können die Kosten für eine öffentliche Sanitäranlage stark in die Höhe treiben. Angesichts der stetig steigenden Trinkwasserpreise hat die Sanitärtechnik sinnvolle Neuerungen auf den Markt gebracht, die bereits zum Standard moderner Gebäude gehören.

Kostbares Trinkwasser zu sparen, ist einfach. Die gängigen Sparmaßnahmen für gewerbliche Immobilien auf einen Blick:

  • WC-Spülkästen mit Sparschaltung
  • Wasserlose Urinale
  • Wassersparende Spülmaschinen
  • Einhebelmischer mit Annäherungselektronik
  • Warmes Trinkwasser nur in der Küche
wasserloses Urinal
Wie funktioniert es? Ein speziell beschichtetes antibakterielles Material lässt Flüssigkeiten von der Oberfläche abperlen und leitet sie direkt in den Syphon („Lotosblüteneffekt“). Hauptbestandteil der wasserlosen Urinaltechnik ist eine Sperrflüssigkeit im U-Punkt des Abflusses, die leichter als Urin ist und als Geruchsverschluss fungiert.

Eine der größten Einsparmöglichkeiten bietet übrigens die Toilettenspülung. Während ältere Spülkästen bei jeder Betätigung neun bis 14 Liter Wasser ausspucken, kommen wassersparende Spülkästen mit Spar- bzw. Stopptaste meist schon mit sechs Litern aus.

Wasserverbrauch im Vergleich

Auch moderne Einhebelmischer mit Sensortechnik verbrauchen weniger als die Hälfte im Vergleich zu konventionellen Einhandmischern mit 13 Liter Wasserverbrauch pro Minute Noch mehr Einsparungen erreicht man durch eine Sensortechnik, bei der sich das Wasser abschaltet, sobald die Hände sich nicht mehr unter dem Auslauf befinden. Mit einem Temperaturbegrenzer kann auch der Energieverbrauch eingeschränkt werden.

Wasserhahn mit Sensortechnik