Nützliche Weblinks rund um nachhaltige Investments und nachhaltiges Bauen
Inhaltsübersicht
Datenbanken und Portale
| BUILD UP – EU-Plattform zur Energieeffizienz in Gebäuden Das englischsprachige Webportal der Europäischen Kommission soll den europaweiten Austausch von Informationen über die Energieeinsparung in Gebäuden unterstützen. Die Inhalte werden von den Nutzern – Baufachleuten, lokalen Behörden und Eigentümern – selbst aktualisiert und erweitert. www.buildup.eu |
| WECOBIS – Web-basiertes ökologisches Baustoffinformationssystem WECOBIS ist eine Online-Datenbank mit Informationen zu Herkunft, Herstellung, Verarbeitung, Nutzung und Nachnutzung von Bauproduktgruppen. Sie soll eine verantwortungsvolle Produktauswahl unter ökologischen Gesichtspunkten erleichtern. www.wecobis.de |
| Ökobau Fundierte Auskunft über die ökologische Qualität von Baustoffen bietet die Datenbank Ökobau.dat. Das vom deutschen Bundesbauministerium herausgegebene Informationssystem versammelt die Umweltproduktdeklarationen und alle anderen verfügbaren Informationen von circa 650 Baumaterialien sowie Bau- und Transportprozessen. www.nachhaltigesbauen.de/baustoff-und-gebaeudedaten.html |
| Greenguard Das 2001 im US-Bundesstaat Georgia gegründete Greenguard Environmental Institute hat verschiedene Zertifizierungsprogramme entwickelt, die weltweit emissions- und schadstoffarme Produkte prüfen und auszeichnen. www.greenguard.org |
| Greenbuildingproducts Neu im Netz ist das Portal Greenbuildingproducts. Es ist auf die Bedürfnisse von Bauherren ausgerichtet, die ihre Gebäude nach DGNB oder LEED zertifizieren lassen wollen. Die kostenlos verfügbare Datensammlung gibt an, welche Kriterien der beiden Zertifizierungssysteme die einzelnen Baustoffe erfüllen. www.greenbuildingproducts.eu |
Gremien und Verbände
| EuroACE – European Alliance for Companies for Energy Efficiency in Buildings Europäischer Interessenverband, in dem sich 22 führende Unternehmen aus dem Bereich Energiesparprodukte und -leistungen im Bauwesen zusammengeschlossen haben. Das Ziel ist, in Zusammenarbeit mit den EU-Institutionen die Energieeffizienz von Gebäuden zu verbessern. Die Mitgliedsunternehmen beschäftigen 438.000 Mitarbeiter und erzielen europaweit einen Umsatz von 70 Milliarden Euro. www.euroace.org |
| EnOB – Forschung für Energieoptimiertes Bauen Energieoptimiertes Bauen (EnOB) ist ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördertes Forschungsprojekt, in dem es um Neubauten und Bestandsgebäude mit minimalem Primärenergiebedarf und hohem Nutzerkomfort geht. Innovative Technologien sind ebenso Thema wie intelligente Sanierungskonzepte. www.enob.info |
| GRI – Global Reporting Initiative Ziel der Global Reporting Initiative ist es, weltweit anwendbare Richtlinien für sogenannte Nachhaltigkeitsberichte zu entwickeln. Hierfür hat die GRI einen Leitfaden für mehr Transparenz und Vergleichbarkeit entwickelt. Die GRI arbeitet weltweit unter aktiver Beteiligung von Firmen, Menschenrechts-, Umwelt-, Arbeits- und staatlichen Organisationen. www.globalreporting.org |
| INFORSE – International Network for Sustainable Energy Netzwerk von unabhängigen Nicht-Regierungsorganisationen, deren Hauptziele die weitflächige nachhaltige Energieversorgung und die Nutzung erneuerbarer Energien sind. Die Organisation wurde 1992 auf dem Global Forum in Rio de Janeiro gegründet und hat über 75 Mitglieder aus 33 Ländern. www.inforse.org |
| IRENA – International Renewable Energy Agency Die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien wurde 2009 in Bonn gegründet, um den weltweiten Ausbau regenerativer Energien besonders in Entwicklungsländern zu fördern. Bisher haben 137 Staaten ihren Beitritt zur IRENA erklärt. Deutschland gehörte mit Spanien und Dänemark zu den treibenden Kräften der Gründung. www.irena.org |
| IISBE – Initiative for a Sustainable Built Environment Die meisten Rating- und Zertifizierungsorganisationen für nachhaltiges Bauen sind Mitglied in einer der beiden großen Dachorganisationen, dem World Green Building Council (WorldGBC) oder der International Initiative for a Sustainable Built Environment (IISBE). Der Schwerpunkt der IISBE liegt auf Forschung und Entwicklung. Die Organisation veranstaltet regelmäßig Konferenzen, um die Bildung von Netzwerken und den Erfahrungsaustausch über nachhaltiges Bauen zu fördern. www.iisbe.org |
| SBA – Sustainable Building Alliance Die SBA ist ein gemeinnütziges, unabhängiges internationales Netzwerk von Universitäten, Forschungszentren und Nachhaltigkeitsorganisationen, das von der UNESCO unterstützt wird. Sie erarbeitet ein Rahmenwerk für systemübergreifende Kennzahlen und Indikatoren für nachhaltige Gebäude, mit dem Mieter und Eigentümer die Nachhaltigkeit von Immobilien über Ländergrenzen hinweg besser bemessen können. Mitglieder der SBA sind die Association pour la Haute Qualité Environnementale (HQE), der DGNB sowie der U.S. Green Building Council. www.sballiance.org |
| WorldGBC – World Green Building Council Der WorldGBC unterstützt weltweit die Entwicklung von Standards, Technologien, Produkten und Projekten im Bereich des nachhaltigen Bauens. Er gilt als weltweit führendes unpolitisches Forum, das die Technologien und Entwurfspraktiken für nachhaltiges Bauen verbreitet. Der WorldGBC hat 1998 auch das LEED-Zertifikat ins Leben gerufen. www.worldgbc.org |
Richtlinien und Normen
| EPBD 2010 – EU-Gebäuderichtlinie Seit dem 8. Juli 2010 gilt die neugefasste "EU-Richtlinie über die Gesamtenergie-Effizienz von Gebäuden", mit der nachhaltige Gebäude zum Standard werden sollen. Ab 2021 sind Niedrigstenergiehäuser in allen Mitgliedsstaaten Pflicht und müssen strengeren Umweltauflagen entsprechen. Die EU-Gebäuderichtlinie verstärkt auch die Energieeffizienz im Baubestand bei größeren Sanierungen und die Rolle des Energieausweises bei Verkauf und Vermietung. www.enev-online.de/epbd |
| EEG – Erneuerbare-Energien-Gesetz Das Erneuerbare-Energien-Gesetz – in Kraft getreten am 29. März 2000 – hat sich als ein erfolgreiches Instrument zum Ausbau der erneuerbaren Energien erwiesen. Nach neuesten Zahlen tragen diese inzwischen rund 10% zum Gesamtverbrauch an Strom, Wärme und Kraftstoffen in Deutschland bei – vor zehn Jahren 3,8%. Der Anteil an der Stromversorgung wuchs von 6,5 auf rund 16%. Zudem wurden 2009 allein dank EEG rund 55 Millionen Tonnen klimaschädliche Emissionen vermieden. Eine vom Deutschen Bundestag am 6. Juni 2008 beschlossene neue und erweiterte Fassung ist am 1. Januar 2009 in Kraft getreten. www.eeg-aktuell.de |
| Energy-Star Datenbank und Kennzeichnung für stromsparende Bürogeräte. Das Programm wurde von den Vereinigten Staaten initiiert, um einen Anreiz für die Herstellung von energieeffizienten Produkten zu schaffen. Ein wichtiges Kriterium ist, dass sich ein eingeschaltetes Gerät nach einiger Zeit selbstständig in einen energiesparenden Modus zurückschaltet. Zur Erlangung des Zertifikats reicht eine Mitteilung der Ergebnisse an die US-amerikanische Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency). Die Prüfung kann werksintern vom Hersteller oder durch unabhängige Testlabors erfolgen. www.eu-energystar.org |
| Ökodesign-Richtlinie Die Richtlinie bildet den rechtlichen Rahmen der EU-Länder für eine energieeffiziente und umweltverträgliche Gestaltung „energieverbrauchsrelevanter“ Produkte und gilt seit Oktober 2009. Sie erweitert die ursprüngliche Fassung aus dem Jahr 2005, welche noch auf den Teilbereich „energiebetriebener“ Produkte (EuP Energy using Products) – also Elektrogeräte – beschränkt war. Jetzt bezieht sich die Richtlinie auch auf passive Produkte, die aber einen Einfluss auf die Energieeffizienz haben können, wie z.B. Dämmstoffe. www.bmu.de/produkte_und_umwelt/oekodesign/oekodesign_richtlinie/doc/39037.php |
| EmiCode Der Emicode klassifiziert das Emissionsverhalten von Verlegewerkstoffen und soll die Verwendung von gesundheitsschädlichen Produkten ausschließen. Emicode EC 1 – sehr emissionsarm Emicode EC 2 – emissionsarm Emicode EC 3 – nicht emissionsarm Vergeben wird der Emicode von der GEV (Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe) an eigene Mitglieder, deren Produkte ein unabhängiges Prüfkammer-Verfahren absolviert haben. Voraussetzung ist eine bereits erfolgte Einteilung nach Giscode. In der Praxis werden eigentlich nur Produkte mit einer Emicode-Bezeichnung versehen, die das Gütemerkmal EC 1 "sehr emissionsarm" erreicht haben. www.emicode.de |
| GISCODE (GIS = Gefahrstoff-Informations-System) Der GISCODE ist eine Einteilung von Lacken, Ölen, Anstrichen, Klebstoffen, Wachsen etc. hinsichtlich ihrer chemisch gefährlichen Inhaltsstoffe, vor allem ihres Lösungsmittelgehalts. Er besteht aus einer Buchstaben-Zahlen-Kombination. Mit dem Buchstaben wird auf das Bindemittel verwiesen, in der Zahl sind Lösemittelgehalt und Lösemittelzusammensetzung verschlüsselt. Es gilt: Je höher die Nummer ist, umso bedenklicher ist das Produkt in medizinischer und verarbeitungstechnischer Hinsicht. www.gisbau.de |
| REACH REACH steht für "Registration, Evaluation, Authorisation of Chemicals" – Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien. Diese 2007 in Kraft getretene EG-Verordnung soll helfen, Risiken von Chemikalien für Umwelt und Verbraucher zu bewerten, zu begrenzen und transparent zu machen. www.reach-info.de |
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